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	<title>Dr. med. Jan Bek, Berlin</title>
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	<description>Schmerztherapie, Akpunktur, Chirotherapie</description>
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		<title>Vitamin-D-Mangel verkürzt die Lebenserwartung drastisch</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1097</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vitamin D ist unverzichtbar für den Körper. Wie wichtig das natürliche  Steroid ist, hat eine Studie aus Finnland bestätigt:<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1097">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vitamin D ist unverzichtbar für den Körper. Wie wichtig das natürliche  Steroid ist, hat eine Studie aus Finnland bestätigt: Vitamin-D-Mangel  verdoppelt die Sterberate.</p>
<p><span id="more-1097"></span></p>
<div>
<p>In eine Populationsstudie wurden 552 Männer und 584 Frauen im  Alter von 53 bis 73 Jahren einbezogen. Keiner der Teilnehmer hatte zu  Studienbeginn eine kardiovaskuläre oder Krebserkrankung. Der  Beobachtungszeitraum betrug gut neun Jahre. In dieser Zeit starben  insgesamt 87 Teilnehmer, 35 davon an kardiovaskulären Erkrankungen.  Dr. Jyrki K. Virtanen von der Uni Ost-Finnland in Kuopio und seine  Kollegen haben bei der Auswertung der Daten eine inverse Beziehung  zwischen den Serum-25-OHD-Konzentrationen – als Maß für die  Vitamin-D-Spiegel – und der Sterberate gefunden.</p>
<p>Dazu wurden die  Teilnehmer je nach Serum-25-OHD-Gehalt in drei Gruppen eingeteilt. Im  unteren Tertil lag der 25-OHD-Wert unter 14ng/ml, im mittleren Tertil  bei 14 bis 20ng/ml und im oberen bei bis zu 45ng/ml. Verglichen mit dem  oberen Tertil war die Sterberate bei den Teilnehmern im mittleren Tertil  um das 1,7-fache und bei jenen im unteren Tertil um das 2,1-fache  erhöht.</p>
<p>Solche Beziehungen wurden bereits in anderen Studien gefunden,  schreiben die Autoren in der Diskussion, und zwar nicht nur bezogen auf  die Gesamtsterberate. So habe etwa die Studie NHANES III aus den USA  ergeben, dass die kardiovaskuläre Sterberate um so höher ist, je  niedriger der Serum-25-OHD-Gehalt ist.</p>
<p>Der  exakte Mechanismus, wie Vitamin D vor Tod schützt, müsse noch geklärt  werden, so die finnischen Kollegen. Sie weisen auch daraufhin, dass  niedrige Vitamin-D-Spiegel mit Typ-2-Diabetes, Hypertonie, Infektionen  und Krebserkrankungen assoziiert seien. Vitamin-D-Mangel sei zudem mit  Atherosklerose, Zunahme der Intima-media-Dicke in der Carotis,  Adipositas und Fettstoffwechselstörungen verknüpft.</p>
<p>Nutzenbewertung einer Hochdosis-Supplementation steht aus</p>
<p>Der  Sicherheit einer Hochdosis-Supplementation von Vitamin D sei bisher nur  in kürzeren Studien untersucht worden. Danach sei die Supplementation  sicher. Was aber noch ausstehe, seien Studien zum Nutzen einer  Hochdosis-Therapie mit Vitamin D, fordern die Forscher.</p>
</div>
<p>24.1.2011 16:30 <strong>Autor: </strong>Michael Hubert <strong>Quelle: </strong>Ärzte Zeitung</p>
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		<title>Pandemie-Impfung: viel Lärm um nichts</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1086</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 18:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung online, 27.09.2010





  Von den postulierten schwersten Nebenwirkungen blieb in der Praxis nichts übrig






Jetzt liegen auch Daten aus<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1086">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung online, 27.09.2010</div>
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<input id="ctl07_ctlRating_ctlRating_RatingExtender_ClientState" name="ctl07$ctlRating$ctlRating_RatingExtender_ClientState" type="hidden" value="5" /> <a id="ctl07_ctlRating_ctlRating_A" title="Bewerten mit 5 von 5 Punkten" href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=621306#"> </a>Von den postulierten schwersten Nebenwirkungen blieb in der Praxis nichts übrig</div>
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<p><strong>Jetzt liegen auch Daten aus Deutschland zu unerwünschten  Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Schweinegrippe-Impfung vor. Die  Folgerung daraus: Viel Medienwirbel um nichts. </strong></p>
<p><strong>Von Michael Hubert</strong></p>
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<p><span id="more-1086"></span></p>
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<p><strong>LANGEN</strong>. &#8220;Großversuch an der deutschen Bevölkerung&#8221;,  &#8220;ungetestete Pandemie-Impfstoffe&#8221;, &#8220;schwerste Nebenwirkungen&#8221;,  &#8220;Teufelszeug Wirkverstärker&#8221; &#8211; so lauteten die häufigsten Anfeindungen  gegen die Schweinegrippe-Impfung im vergangenen Herbst. Vor allem das  Adjuvans in Pandemrix® wurde von selbsternannten Experten medial scharf  angegangen.</p>
<p>Jetzt hat das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Zahlen zu  den UAW-Meldungen veröffentlicht. Und die Daten sind eindeutig: Wer sich  hat impfen lassen, hat das in der Regel gut überstanden. Dem PEI wurden  insgesamt nicht einmal 2000 UAW-Verdachtsfälle mit knapp 7000  Ereignissen gemeldet. Bei einer geschätzten Impfrate in Deutschland von  7,5 Prozent ist das eine Meldung pro 3000 Impflinge &#8211; und entspricht in  etwa der Zahl aus Schweden (eine Meldung pro 2800 Impflinge).</p>
<p>Dass in Deutschland fast nur mit Pandemrix® geimpft wurde, spiegelt  sich auch in den Meldezahlen wider. Von den 1903 gemeldeten Personen mit  einem UAW-Verdacht entfielen 1889 auf Pandemrix®, elf auf Celvapan® und  eine auf Focetria®. Da für eine Person mehrere Reaktionen gemeldet  werden können, umfassen die Meldungen 6940 Ereignisse.</p>
<p>Von den rund 1900 Meldungen entfallen 257 auf Kinder (mittleres  Alter: zehn Jahre), der Rest auf Erwachsene (mittleres Alter: 40 Jahre).  <span style="text-decoration: underline;">779 Meldungen wurden vom Meldenden </span>oder von PEI als schwerwiegend eingestuft (Bulletin zur Arzneimittelsicherheit 2010; 3: 3).</p>
<p>Der Vergleich der UAW-Meldungen nach Systemorganklassen von  Pandemrix® mit denen von saisonalen Impfstoffen ergibt: alles ähnlich,  mit zwei Ausnahmen. Bei Pandemrix® ist der Anteil an Allgemein- und  Lokalreaktionen (26 versus 19 Prozent) sowie gastrointestinalen  Reaktionen erhöht (7,2 versus 4,6 Prozent).</p>
<p>Vermehrte Lokal- und Allgemeinreaktionen waren bereits aus den  Zulassungsstudien bekannt. Sie spiegeln letztlich die verstärkte  Immunantwort auf die Impfung mit nur 3,75 μg Antigen (statt der üblichen  15  μg) wider. Genau das sollten die Wirkverstärker ja auch leisten.</p>
<p>Am häufigsten wurden Fieber (435 Reaktionen), Schmerz in einer Extremität beziehungsweise an der  Impfstelle (406), Kopfschmerz (368), Schüttelfrost (202), Übelkeit  (189), Ermüdung (155), Schwindelgefühl (155), Kreislaufkollaps und  Synkope (124), Arthralgie (113) und Parästhesie (119) berichtet.</p>
<p>Von Allgemein-, Lokal- und gastrointestinalen Reaktionen abgesehen,  war der prozentuale Anteil anderer Reaktionen in zeitlichem Zusammenhang  mit der Pandemie-Impfung ähnlich wie bei saisonalen  Influenza-Impfungen.</p>
<p>So wurde Arthralgie in 1,6 Prozent der nach Pandemrix® gemeldeten  Reaktionen und in 1,8 Prozent der seit 2001 gemeldeten Reaktionen nach  saisonalen Grippe-Impfstoffen berichtet. Die Zahlen zu Parästhesie sind  1,7 versus 1,6 Prozent. Die Melderate anaphylaktischer Reaktionen nach  Pandemrix® lag im Bereich der Rate für saisonale Grippe-Impfstoffe oder  sogar darunter.</p>
<p>Von den 1903 gemeldeten Personen mit einem UAW-Verdacht waren 749  Patienten (39 Prozent) zum Zeitpunkt der Meldung vollständig  wiederhergestellt und bei 42 Patienten hatte sich der Gesundheitszustand  bereits gebessert. 557 Patienten (29 Prozent) waren noch nicht  wiederhergestellt und bei 497 Patienten (26 Prozent) wurde der Ausgang  der unerwünschten Ereignisse als unbekannt gemeldet.</p>
<p>In elf Fällen wurde über einen bleibenden Schaden und in 54 Fällen  über einen tödlichen Ausgang berichtet. Diese Verteilung ist damit  ähnlich jener bei Meldungen zu saisonalen Impfstoffen. Hier lagen die  entsprechenden Prozentzahlen bei 36, 4,2, 27, 28, 1,9 und 3,5.</p>
<p>Von den 54 Meldungen über Todesfälle bestanden bei 46 der Patienten  schwere und in zwei Fällen leichte Vorerkrankungen (arterielle  Hypertonie; Zustand nach Thrombose). Bei 29 Verstorbenen erfolgte eine  Autopsie, bei der in 24 Fällen eine andere Todesursache gefunden wurde.  Bei zwei Patienten konnte auch durch Autopsie keine Ursache für den Tod  festgestellt werden.</p>
<p>In drei Fällen liegt dem PEI der Obduktionsbericht noch nicht vor. In  einem Fall ist der kausale Zusammenhang zwischen pandemischer Impfung  und Tod des Geimpften vom PEI als &#8220;möglich&#8221; bewertet worden. Es handelt  sich dabei um einen Patienten, der im zeitlichen Zusammenhang nach der  Impfung mit Pandemrix® ein Guillain-Barré-Syndrom entwickelte und  während des Aufenthaltes in einer Rehaklinik an einer Lungenembolie bei  tiefer Beinvenenthrombose starb.</p>
<p>Die Autoren des PEI fassen in ihrem Artikel zusammen: Durch die  Spontanerfassung aus Deutschland wurden keine neuen Risikosignale für  die Impfung gegen das pandemische H1N1-Virus detektiert. Auch bei  Schwangeren gebe es weder aus Deutschland noch aus anderen EU-Ländern  Hinweise auf Komplikationen nach der Pandemie-Impfung &#8211; und das bei fast  500 000 geimpften Schwangeren. Einer Assoziation von Pandemie-Impfung und Narkolepsie geht die Europäische Arzneimittelagentur EMA weiter nach.</p>
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		<title>Empfehlung von PEI und RKI Gesundheits-Institute raten zur Grippe-Impfung</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1082</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 12:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

Berlin den 24.09.2010
Die Schutzimpfung gegen Influenza wird vom RKI nachdrücklich empfohlen.





Der Verlauf der H1N1-Pandemie war mild: Nur Glück und kein<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1082">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<p>Berlin den 24.09.2010</p>
<p>Die Schutzimpfung gegen Influenza wird vom RKI nachdrücklich empfohlen.</p>
<p><span id="more-1082"></span></p>
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<p>Der Verlauf der H1N1-Pandemie war mild: Nur Glück und kein  Grund, sich nicht impfen zu lassen, sagen Paul-Ehrlich-Institut und  Robert Koch-Institut.</p>
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<p>Die deutschen Gesundheitsbehörden haben vor dem Beginn der  neuen Grippe-Saison davor gewarnt, Grippeviren zu unterschätzen. Diese  seien „unberechenbar“. „In der vergangenen Grippe-Saison haben wir  aufgrund des milden Verlaufs der Schweinegrippe Glück gehabt“, betonte  der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Professor Klaus Cichutek, in  Berlin. „Wir empfehlen daher nachdrücklich eine  Influenza-Schutzimpfung“, ergänzte der Präsident des Robert  Koch-Instituts (RKI) Professor Reinhard Burger.</p>
<p>Nach Schätzungen  der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI gab es in der vergangenen  Grippe-Saison zwischen 2,5 und 3,4 Millionen zusätzliche Arztbesuche  aufgrund einer Influenza-Erkrankung. „Damit liegen die Werte im Bereich  einer mittelstarken saisonalen Grippe“, so RKI-Expertin Dr. Silke Buda.  Besonders junge Menschen seien betroffen gewesen. Darüber hinaus habe es  1,5 Millionen Influenza-bedingte Arbeitsunfähigkeiten – inklusive  Pflegebedürftigkeit bei Kindern oder nicht Berufstätigen – gegeben.  Zahlen über zusätzliche Todesfälle bei der H1N1-Pandemie in Deutschland  lagen dem RKI nicht vor.</p>
<div id="yoda2">
<div>Nach  den STIKO-Empfehlungen sollten sich jetzt auch Menschen impfen lassen,  die schon gegen Schweinegrippe Grippe-Impfung geimpft sind.</div>
<div>Erstmals wird nun auch  Schwangeren zu einer Grippe-Impfung geraten.</div>
</div>
<p>Darüber hinaus  sollten sich auch medizinisches Personal, ältere Menschen über 60 Jahre  und chronisch Kranke jeden Alters impfen lassen. „Eine Impfung ist der  sicherste Schutz“, betonte Burger. Der Impfstoff für die neue  Grippe-Saison sei bereits in Arztpraxen verfügbar, ergänzte Cichutek.  Neben dem Schweinegrippe-Virus sind darin zwei weitere Virus-Varianten  berücksichtigt.</p>
<p>Seit 2006 organisieren die Bundeszentrale für  gesundheitliche Aufklärung und das RKI die Kampagne „Wir kommen der  Grippe zuvor“. Damit sollen die Impfquoten gesteigert werden. Die  Impfquote von zehn bis 15 Prozent aus der vergangenen Saison hält das  RKI für unzureichend. Die skandinavischen Länder schafften 50 bis 60  Prozent, sagte Burger. „Davon träumen wir.“</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>&#8220;Lieber Joghurt  statt impfen?&#8221;</p>
<p>Kommentar von Wolfgang Geissel</p>
<p>Eine  befreundete Lehrerin fragte kürzlich ihre Mittelstufen-Schüler, was sie  über Abwehrkräfte und das Immunsystem wissen. Die Jugendlichen nannten  spontan eine bestimmte Joghurtmarke und sonst eher nichts. Dass in  Deutschland viele Menschen eher auf Milchsäurebakterien und ähnliches  zur Grippevorbeugung im Winter setzen als auf die Influenza-Impfung,  liegt auch an mangelhaften Informationen darüber und ist für viele  engagierte Impfärzte ein Ärgernis.</p>
<p>Das Image der Influenza-Impfung  in Deutschland hat sich, besonders durch das Informationsdebakel zur  Schweinegrippe im vergangenen Jahr, eher verschlechtert. Die viel zu  zaghafte Unterstützung von Behörden und Gesundheitspolitik für die  Influenza-Prävention wird daran wenig ändern.</p>
<p>Ein Beispiel dazu:  Das Robert Koch-Institut kündigt jetzt ein Medienpaket für  niedergelassene Ärzte zur laufenden Influenza-Impfung an. Bei einer  Pressekonferenz kann es das Paket aber noch nicht einmal vorlegen. Mit  ein paar Broschüren und einer neuen Homepage wird man die  Influenza-Impfraten in Deutschland nicht voranbringen. Gefragt ist jetzt  ein beherzteres Vorgehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cocktail mit B-Vitaminen bremst den Hirnschwund im Alter</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1079</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 14:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung, 10.09.2010


Vielleicht kann eine Therapie mit B-Vitaminen eine beginnende  Demenz verzögern. Bei Menschen mit Gedächtnisproblemen lässt sich damit<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1079">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="ctl07_ctlStoryTable">
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<div>Ärzte Zeitung, 10.09.2010</div>
</div>
</div>
<p><strong>Vielleicht kann eine Therapie mit B-Vitaminen eine beginnende  Demenz verzögern. Bei Menschen mit Gedächtnisproblemen lässt sich damit  zumindest die Hirnatrophie bremsen. </strong></p>
<p><strong>Von Thomas Müller</strong></p>
<div>
<p><span id="more-1079"></span></p>
</div>
<p><strong>OXFORD.</strong> Im Alter schrumpft auch unweigerlich das Gehirn, egal  ob man eine Demenz entwickelt oder nicht, bei einer Demenz schrumpft es  jedoch deutlich stärker und schneller. Auch bei einem Teil der älteren  Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (mild cognitive  impairment, MCI) entwickelt sich eine Hirnatrophie oft schneller als bei  Gesunden. Dies sind dann oft diejenigen Menschen, bei denen sich wenig  später auch eine Demenz manifestiert. Britischen Forschern aus Oxford  ist es nun gelungen, mit einem Cocktail aus hoch dosierten B-Vitaminen  und Folsäure die Hirnatrophie um etwa ein Drittel zu verlangsamen. Die  Idee dahinter: Als Risikofaktor für eine Demenz gelten auch hohe  Homocysteinwerte &#8211; B-Vitamine und Folsäure senken die  Homocysteinspiegel.</p>
<p>In der Studie erhielten nun 271 Personen mit MCI zwei Jahre lang  entweder Placebo oder eine Therapie mit Folsäure (0,8 mg/d), Vitamin B12  (0,5 mg/d) und Vitamin B6 (20 mg/d). Zum Vergleich: Die empfohlenen  Tagesdosen liegen bei 0,2 mg für Folsäure, 2 mg für Vitamin B6 und  0,0025 mg für Vitamin B12. Der Vitamingehalt in der Studienmedikation  lag folglich 4-fach bis 200-fach über den empfohlenen Tagesdosen.  Gemessen wurden bei den Teilnehmern Homocysteinwerte sowie zum Beginn  und zum Ende der Studie per MRT das Gesamthirnvolumen.</p>
<p>Die Ergebnisse: Die Plasma-Homocysteinwerte sanken mit der  Vitamintherapie im Schnitt um etwa ein Drittel, zugleich schrumpfte das  Gehirn um 0,76 Prozent pro Jahr, mit Placebo dagegen um 1,08 Prozent pro  Jahr. Mit Vitamintherapie war die Volumenabnahme folglich etwa 30  Prozent geringer. Patienten mit zu Beginn hohen Homocysteinspiegeln  (über 13 μmol/l) profitierten besonders: Bei ihnen war die  Volumenabnahme mit Vitamintherapie sogar um 53 Prozent geringer als in  der Placebogruppe (PLoS One <a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0012244" target="_blank">2010, e12244</a>).</p>
<p>Die Autoren beobachteten zudem, dass die kognitive Funktion umso  besser war, je geringer die Atrophie voranschritt. Allerdings war die  Zahl der Studienteilnehmer zu klein, um dazu klare Aussagen zu machen.  Die spannende Frage, ob die Senkung der Homocysteinwerte tatsächlich  eine Demenz verzögern kann, muss nun wohl in größeren und länger  dauernden Studien geklärt werden. Immerhin: Die hohen Vitamin-Dosen  scheinen nicht zu schaden &#8211; unerwünschte Wirkungen traten in beiden  Gruppen ähnlich häufig auf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt kann die Grippeimpfung beginnen</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1072</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung, 17.08.2010


LANGEN (hub). Besser könnte es zeitlich kaum passen: Erst bringt  die STIKO ihre neuen Impfempfehlungen heraus, mit<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1072">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung, 17.08.2010</div>
</div>
</div>
<p>LANGEN (hub). Besser könnte es zeitlich kaum passen: Erst bringt  die STIKO ihre neuen Impfempfehlungen heraus, mit dem Rat, Schwangere  vor Influenza zu schützen. Und jetzt teilt das  Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit, es habe bereits rund acht Millionen  Dosen Grippeimpfstoff freigegeben.</p>
<div>
<div>
<p><span id="more-1072"></span></p>
</div>
</div>
<p>Damit kann ab jetzt gegen Grippe geimpft werden. Der Impfstoff für  diese Saison enthält wie üblich drei Impfstämme: diesmal das neue  H1N1-Virus, ein H3N2- und ein B-Typ-Virus.</p>
<p>Auch wer vergangenes Jahr gegen Schweinegrippe geimpft wurde, kann  jetzt die saisonale Vakzine erhalten. Hierzu erklärte das PEI auf  Anfrage der &#8220;Ärzte Zeitung&#8221;: &#8220;Die einmal erfolgte Impfung mit einem  pandemischen H1N1-Impfstoff stellt keine Kontraindikation gegenüber der  saisonalen Influenzaimpfung dar.&#8221;</p>
<p>Bereits 2009 wurden viele Menschen gleichzeitig oder kurz  hintereinander mit Pandemie-Impfstoff und saisonaler Vakzine geimpft.  Darin war die bis dahin zirkulierende saisonale H1N1-Komponente  enthalten. &#8220;Über vermehrte Nebenwirkungen ist nicht berichtet worden&#8221;,  so das PEI weiter.</p>
<p><strong>Lesen Sie dazu auch:</strong><br />
 <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/614405/schwangere-grippe-impfen.html">Auch Schwangere gegen Grippe impfen</a><br />
 <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/614366/neue-impf-empfehlungen-veroeffentlicht.html">Neue Impf-Empfehlungen veröffentlicht</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Superkeim&#8221; ist superresistent, aber nicht supervirulent</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1070</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung, 17.08.2010




Kaum auf der Welt, ist der &#8220;Superkeim&#8221; schon zu einem Medienstar  avanciert. Doch die verbreiteten Bedrohungsszenarien haben<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1070">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung, 17.08.2010</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
</div>
</div>
</div>
<p>Kaum auf der Welt, ist der &#8220;Superkeim&#8221; schon zu einem Medienstar  avanciert. Doch die verbreiteten Bedrohungsszenarien haben mit der  Realität kaum etwas zu tun. Denn die aus Indien stammenden  multiresistenten Bakterien sind keineswegs neu. Ihr Resistenzgen aber  ist sehr mobil.</p>
<p><strong>Von Michael Hubert</strong></p>
<div>
<div>
<p><span id="more-1070"></span></p>
<p>Nicht neu aber dennoch hochgradig resistent &#8211; der  belgische Mikrobiologe Professor Denis Pierard hält eine Kultur der  Bakterien mit NDM-1 in der Hand.</p>
</div>
</div>
<p>Die Schweinegrippe als Pandemie ist vorüber. Eine sehr hohe Zahl an  Menschen war erkrankt, viele starben durch das Virus, das mittlere Alter  der Erkrankten und Verstorbenen war deutlich niedriger als bei  saisonalen Grippeepidemien. Wurde die Schweinegrippe mehrheitlich als  harmlos wahrgenommen, scheint das bei dem neuen &#8220;Superkeim&#8221; vom  indischen Subkontinent anders zu sein. Es entstehen in einigen Medien  Bedrohungsszenarien, die mit der Realität kaum etwas zu tun haben.</p>
<p>Die Realität ist: In Indien und Pakistan wurde eine neue Form multiresistenter Enterobakterien entdeckt. <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/614953/kommt-indien-neuer-superkeim.html">Einige Patienten haben die Keime von dort nach Europa eingeschleppt</a>.  Ein erster Patient in Belgien ist gestorben. Bisher geht es in Europa  um eine überschaubare Fallzahl. Auch in Deutschland gibt es erste,  bisher einzelne Nachweise für solche Bakterien. &#8220;Bei den Bakterien  handelt sich nicht um ein neues Bakterium an sich&#8221;, <a href="http://www.rki.de/cln_169/nn_205760/DE/Home/NDM-1.html" target="_blank">schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner Homepage.</a></p>
<p>Vielmehr haben bereits gegen andere Antibiotika mehrfachresistente  Bakterien zusätzlich eine Resistenz gegen die therapeutisch wichtige  Antibiotika-Gruppe der Carbapeneme erworben &#8211; durch ein zwischen  Bakterien übertragbares Resistenzgen. &#8220;Diese Bakterien sind nicht  virulenter als andere der gleichen Spezies&#8221;, so das RKI weiter.  Allerdings sind nur noch zwei Antibiotika wirksam, davon eines auch nur  teilweise.</p>
<p>&#8220;Das Auftreten von Carbapenemresistenz bei Klebsiella pneumonia und  anderen Enterobakterien an sich ist nicht neu&#8221;, schreibt das RKI. Die  durch Neu Dehli Metallo-ß-Laktamase-1 (NDM-1) vermittelte Resistenz  besitzt aber wahrscheinlich eine größere Ausbreitungsfähigkeit. Denn das  Resistenzgen sitze auf einem mobilen genetischen Element, das in  konjugative Plasmide integriert ist, schreibt das RKI.</p>
<p>Offenbar sind Enterobakterien mit NDM-1 in Ländern des indischen  Subkontinentes endemisch, so das Institut weiter. In einer Welt mit  ausgeprägtem internationalen Tourismus, Handel und  Wirtschaftsverflechtungen können sich, wie auch am Beispiel der  Schweinegrippe nachhaltig erlebt, Infektionserreger sehr schnell über  Kontinente hinweg ausbreiten. Das RKI hat daher in den vergangenen drei  Jahren das Antibiotika-Resistenz-Surveillance System ARS aufgebaut, um  die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen frühzeitig zu erkennen.</p>
<p><em>Mehr Infos im Web unter: <a href="http://www.rki.de/" target="_blank">www.rki.de</a></em></p>
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		<title>Fällt die Tagestemperatur, steigt das Herzinfarktrisiko</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1067</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung online, 11.08.2010


LONDON (ob). Wenn es draußen kälter wird, steigt die Zahl der  Herzinfarkte. Mit jeder Abnahme der<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1067">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung online, 11.08.2010</div>
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<p>LONDON (ob). Wenn es draußen kälter wird, steigt die Zahl der  Herzinfarkte. Mit jeder Abnahme der Tagestemperatur um ein Grad nahm das  Risiko, in nächster Zeit einen Myokardinfarkt zu erleiden, relativ um  zwei Prozent zu, so die Beobachtung in einer aktuell publizierten  Studie. Hitze ließ das Risiko hingegen nicht ansteigen.</p>
<p><strong><span id="more-1067"></span><br />
 </strong></p>
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<p><br class="spacer_" /></p>
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<p>Mit dem Ziel, mögliche kurzfristige Effekte von Temperaturänderungen  auf die Inzidenz von Herzinfarkten aufzudecken, haben Londoner Forscher  die in einem nationalen Register gespeicherten Krankendaten von 84 010  Patienten ausgewertet. Sie alle waren im Zeitraum zwischen Januar 2003  und Dezember 2006 in 15 städtischen Ballungsgebieten in England und Wale  mit akutem Myokardinfarkt in eine Klinik eingeliefert worden.</p>
<p>Gestützt auf eine Fülle meteorologischer Daten verschaffte sich das  Forscherteam um Dr. Krishan Bhaskaran zudem ein genaues Bild  insbesondere von den regionalen Tagestemperaturen und ihren Änderungen.  Im Untersuchungszeitraum bewegten sich die mittleren Tagestemperaturen  zwischen &#8211; 3 Grad Celsius und 27 Grad Celsius. Um einen Einfluss anderer  für den <a title="Ratgeber Pharmazie und Gesundheit 2010|Gesund werden und gesund bleiben – Wichtige Gesundheitstipps bietet der Ratgeber auf Lifeline.de, dem Gesundheitsportal für Patienten" href="http://www.lifeline.de/cda/krankheiten_a-z/ratgeber_pharmazie_und_gesundheit/content-131936.html" target="_blank">Herzinfarkt</a> relevanter Faktoren auf das Analyseergebnis auszuschließen, wurden auch  Daten etwa zur Luftverschmutzung und Influenza-Ausbreitung für die  Adjustierung herangezogen.</p>
<p>Ergebnis: Jede Reduktion der mittleren Tagestemperatur um ein Grad  Celsius war mit einer Zunahme des relativen Risikos für einen  Myokardinfarkt um zwei Prozent im Zeitraum der folgenden 28 Tage  assoziiert, berichten die Forscher (<a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/341/aug10_1/c3823" target="_blank">BMJ 2010;341:c3823</a>). Am stärksten war diese Assoziation in den ersten zwei Wochen nach Temperaturabfall.</p>
<p>Personen im höheren Lebensalter (74 bis 85 Jahre) sowie Patienten mit  vorbestehender Koronarerkrankung schienen dabei besonders anfällig für  kälteassoziierte Herzinfarkte zu sein. Dagegen war die Einnahme von  Acetylsalicylsäure mit einer Risikoreduktion assoziiert.</p>
<p>Eine entsprechende Beziehung zwischen steigenden Temperaturen und dem Infarktrisiko wurde nicht beobachtet.</p>
<p>Obwohl die mit einem Temperaturrückgang assoziierte Zunahme des  relativen Herzinfarktrisikos gering erscheinen mag, könnte sie, was die  absolute Zahl der Infarktereignisse betrifft, von substanziellem Ausmaß  sein, so die Studienautoren. Sie schätzen auf Basis ihrer Daten, dass  ein Temperaturabfall um ein Grad Celsius allein im Vereinigten  Königreich in den folgenden vier Wochen mit rund 200 zusätzlichen  Myokardinfarkten pro Tag einhergeht.</p>
<p>Nach ihrer Ansicht könnte es sinnvoll sein, speziell für  Risikogruppen ein Frühwarnsystem zu installieren. Damit könnten,  gestützt auf Daten der Wetterdienste, gefährdete Personen etwa  telefonisch über drohende Temperaturveränderungen informiert und auf  präventive Verhaltensmaßnahmen bezüglich warmer Kleidung, Heizung der  Wohnung und Aufenthalt im Freien hingewiesen werden.</p>
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		<title>WHO: Schweinegrippe-Pandemie ist vorbei.</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1065</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung online, 11.08.2010


GENF (hub). Die WHO hat die Pandemie-Stufe für die Schweinegrippe  zurückgenommen. H1N1 ist nun in der<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1065">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung online, 11.08.2010</div>
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<p>GENF (hub). Die WHO hat die Pandemie-Stufe für die Schweinegrippe  zurückgenommen. H1N1 ist nun in der post-pandemischen Phase. &#8220;Pandemien  sind nicht vorhersagbar, genauso wenig wie die Viren, die sie  verursachen&#8221;, sagte WHO-Generalsekretärin Dr. Margaret Chan und forderte  die Staatengemeinschaft auf, auch weiterhin wachsam zu sein.</p>
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<p><span id="more-1065"></span></p>
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<p>&#8220;Wir sind jetzt in der post-pandemischen Phase, das heißt aber nicht, dass das H1N1-Virus verschwunden ist&#8221;,.  Ausgehend von den Erfahrungen früherer Pandemien gehe man davon aus,  dass H1N1 sich nun wie ein saisonales Influenzavirus verhält und für  einige Jahre weiter zirkuliere. &#8220;Das Ausmaß und das Muster der aktuellen  H1N1-Übertragungen unterscheidet sich deutlich von dem während der  Pandemie&#8221;, so Chan weiter. H1N1-Ausbrüche außerhalb der üblichen  Grippesaison würden nun nicht mehr berichtet, weder auf der  Nordhalbkugel, noch im Süden. &#8220;Die Intensität entspricht jener  saisonaler Epidemien.&#8221;</p>
<h3>H1N1 ist jetzt nicht mehr das dominierende Virus</h3>
<p>Während der Pandemie hatte das neue H1N1-Virus saisonale  Influenzaviren verdrängt und wurde zum dominierenden Virus. &#8220;Das ist  nicht länger der Fall&#8221;, so Chan. Viele Länder melden einen <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/614177/influenzaviren-regional-sehr-verschieden.html">Mix aus mehreren Grippeviren, wie er typisch für saisonale Epidemien ist</a>.  Pandemien seien jedoch nicht vorhersagbar, auch nicht das Verhalten des  Schweinegrippe-Virus in der jetzt herrschenden unmittelbaren  post-pandemischen Phase. &#8220;Die weitere Überwachung des Geschehens ist  daher extrem wichtig&#8221;, betonte Chan. Auch in der jetzigen Phase könne  das Virus weiterhin schwere Erkrankungen bei jüngeren Menschen  hervorrufen.</p>
<p>Chan wies noch einmal daraufhin, dass während der Pandemie ein  kleiner Teil der H1N1-Infizierten eine schwere Form einer primären  viralen Pneumonie entwickelt hatte, die untypisch für saisonale  Grippe-Epidemien war. Zu dieser Gruppe gehörten auch junge und gesunde  Menschen. Ob sich das in der post-pandemischen Phase ändere, sei unklar.  &#8220;Das betont die Bedeutung der weiteren Überwachung.&#8221;</p>
<h3>Saisonale Grippeimpfstoffe enthalten drei Virusstämme</h3>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.who.int/csr/disease/swineflu/notes/briefing_20100810/en/index.html" target="_blank">Die WHO weist auch auf die Notwendigkeit der Impfung hin und empfiehlt weiter</a></span>,  Menschen mit hohen Risiken gegen H1N1 zu impfen. Vor allem wenn keine  trivalenten saisonalen Grippeimpfstoffe verfügbar sind, rät die WHO,  auch weiterhin monovalente H1N1-Impfstoffe zu verimpfen.</p>
<p>Für die EU ist die Zulassung der Pandemie-Impfstoffe nur gültig,  solange die WHO-Pandemiestufe 6 gilt. Stuft die WHO zurück, erlöschen  die Zulassungen. Ausnahme: Die Hersteller haben eine reguläre Zulassung  (auch außerhalb der Pandemie) ihrer Impfstoffe beantragt und erhalten.</p>
<p>Eine positive Stellungnahme der europäischen Arzneimittelbehörde EMA  für eine Änderung des Zulassungsstatus (Umwandlung in eine volle  Zulassung) der pandemischen Impfstoffe Celvapan®, Focetria® und  Pandemrix® liegt bereits vor. Die voraussichtlich ab September  verfügbaren saisonalen Grippeimpfstoffe enthalten drei Komponenten: das  H1N1-Virus, ein H3N2- und ein B-Typ-Virus.</p>
<h3>Auch H1N1-Geimpfte können saisonale Vakzine erhalten</h3>
<p>Auch wenn die Impfrate gegen das Schweinegrippe-Virus in Deutschland mit <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/614765/schweinegrippe-deutschland-ueberblick.html">maximal acht Prozent sehr niedrig ist</a>,  wird es zum saisonalen Impfstoff eine Reihe von Fragen geben. Eine wird  sein: &#8220;Kann, darf und soll ich mich impfen lassen &#8211; auch wenn ich schon  gegen Schweinegrippe geimpft bin?&#8221;. Hierzu erklärte das  Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf Anfrage der &#8220;Ärzte Zeitung&#8221;: Die einmal  erfolgte Impfung mit einem pandemischen H1N1-Impfstoff stellt keine  Kontraindikation gegenüber der saisonalen Influenzaimpfung dar.</p>
<p>Bereits in der vergangenen Saison wurden viele Menschen gleichzeitig  oder kurz hintereinander mit dem pandemischen H1N1-Impfstoff und dem  saisonalen Influenzaimpfstoff für die Saison 2009/2010, der die bis  dahin zirkulierende saisonale H1N1-Komponente enthielt, geimpft, ohne  dass vermehrt über Nebenwirkungen berichtet wurde.</p>
<p>Klinische Studien zur gleichzeitigen Verabreichung beider  Impfstoffgruppen erbrachten auch keine besonderen Nebenwirkungsprofile.  Insofern ist auch für die kommende Impfsaison nicht mit zunehmenden  Nebenwirkungsraten zu rechnen, wenn Personen, die bereits eine  pandemische Impfung erhalten haben, nun auch den neuen Impfstoff für die  Saison 2010/2011 erhalten, der dasselbe Impfantigen enthält wie der  ursprüngliche Pandemieimpfstoff.</p>
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		<title>Bauchspeck ist riskant &#8211; auch wenn das Körpergewicht völlig normal ist</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1059</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 16:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung online, 10.08.2010


ATLANTA (ikr). Auch für Normalgewichtige lohnt es sich, Bauchspeck  zu vermeiden. Denn nicht nur bei übergewichtigen<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1059">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung online, 10.08.2010</div>
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<p>ATLANTA (ikr). Auch für Normalgewichtige lohnt es sich, Bauchspeck  zu vermeiden. Denn nicht nur bei übergewichtigen Menschen mit dickem  Bauch ist die Sterberate erhöht, sondern auch bei normalgewichtigen mit  viel Bauch. Besonders riskant ist Bauchspeck einer US-Studie zufolge bei  Frauen.</p>
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<p><span id="more-1059"></span></p>
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<p>Die Forscher um Dr. Eric J. Jacobs aus Atlanta im US-Staat Georgia  haben bei 48 500 Männern und 56 343 Frauen im Alter über 50 Jahre den  Bauchumfang, den Body Mass Index (BMI) und die Sterberate über einen  Zeitraum von neun Jahren ermittelt .</p>
<p>Insgesamt 9315 Männer und 5332 Frauen starben während des  Beobachtungszeitraums. Dabei stellte sich heraus: Bei Männern mit sehr  dicken Bäuchen, und zwar mit einem Bauchumfang von mehr als 120 cm und  bei Frauen mit einem Abdominalumfang von mehr als 110 cm war die  Gesamtsterberate praktisch doppelt so hoch wie bei Männern mit einem  Bauchumfang unter 90 cm und bei Frauen mit einem Abdominalumfang unter  75 cm. Dieses Ergebnis war unabhängig vom BMI und von anderen  Risikofaktoren.</p>
<p>Die Sterberate war in allen BMI-Kategorien erhöht, wenn der Bauch  dick war, das heißt sowohl bei Normalgewichtigen (BMI 19 bis 24) als  auch bei Übergewichtigen (BMI 25 bis 29) und Adipösen (BMI von  mindestens 30). Eine Kuriosität: Bei normalgewichtigen Frauen mit dickem  Bauch war die Sterberate deutlich höher als bei übergewichtigen oder  gar adipösen Frauen mit viel Bauchspeck. Aus den Daten haben die  Forscher berechnet: Bei normalgewichtigen Frauen ist bei jeder Zunahme  des Bauchumfangs um 10 cm mit einer um 25 Prozent höheren Sterberate zu  rechnen, bei adipösen Frauen nur mit einer Erhöhung um 13 Prozent. Bei  Männern wurde ein solcher Zusammenhang nicht beobachtet.</p>
<p>Warum ein dicker Bauch besonders den normalgewichtigen Frauen zu  schaffen macht, ist bisher unklar. Warum ein dicker Bauch  riskant ist,  hängt vermutlich damit zusammen, dass sich das Bauchfett ungünstiger auf  den menschlichen Körper auswirkt als das subkutane Fett. So haben  Menschen mit dickem Bauch höhere Werte von Entzündungsmarkern im Blut,  häufiger eine Insulinresistenz, einen Typ-2-Diabetes, eine  Fettstoffwechselstörung oder KHK.</p>
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		<title>Gegen Demenz gibt&#8217;s gleich mehrere Chancen</title>
		<link>http://www.dr-bek.de/archives/1045</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 19:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan.bek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Ärzte Zeitung online, 06.08.2010
Bildung, Ernährung und Depressionen beeinflussen das Demenzrisiko.


MONTPELLIER (hub). Das Risiko einer Demenz lässt sich deutlich  senken.<br /><b><a href="http://www.dr-bek.de/archives/1045">Seite aufrufen ...</a></b><br />]]></description>
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<div>Ärzte Zeitung online, 06.08.2010</div>
<p>Bildung, Ernährung und Depressionen beeinflussen das Demenzrisiko.</p>
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<p>MONTPELLIER (hub). Das Risiko einer Demenz lässt sich deutlich  senken. Denn viele Faktoren, die die Erkrankung begünstigen, lassen sich  beeinflussen. Dazu zählen Bildung, Ernährung und Depressionen.</p>
<p><strong><span id="more-1045"></span></strong></p>
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<p>Daten von über 1400 über 65 Jahre alten Menschen aus Südfrankreich  haben Forscher der Uni von Montpellier für ihre Studie ausgewertet (<a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/341/aug05_2/c3885" target="_blank">BMJ online</a>).  Zu Beginn der Studie erfolgten kognitive Tests, die zwei, vier und  sieben Jahre später wiederholt wurden. Ein Lesetest wurde zur  Beurteilung der erworbenen Intelligenz (crystallized intelligence)  herangezogen.</p>
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<p>Innerhalb des Studienzeitraums entwickelten 31 Teilnehmer eine Demenz  und 374 Teilnehmer leichte kognitive Einschränkungen (mild cognitive  impairment, MCI), 85 waren verstorben. Für eine Reihe von Faktoren  ermittelten die Forscher den Einfluss auf das Demenzrisiko, mit  folgenden Ergebnissen: Die Elimination einer <a title="Ratgeber Pharmazie und Gesundheit 2010|Gesund werden und gesund bleiben – Wichtige Gesundheitstipps bietet der Ratgeber auf Lifeline.de, dem Gesundheitsportal für Patienten" href="http://www.lifeline.de/cda/krankheiten_a-z/ratgeber_pharmazie_und_gesundheit/content-131038.html" target="_blank">Depression</a> oder deren frühzeitige Therapie senkte das Demenzrisiko um zehn  Prozent, der Verzehr von Obst und Gemüse um fünf Prozent und die  Verhütung von <a title="Ratgeber Pharmazie und Gesundheit 2009|Gesund werden und gesund bleiben – Wichtige Gesundheitstipps bietet der Ratgeber auf Lifeline.de, dem Gesundheitsportal für Patienten" href="http://www.lifeline.de/cda/ratgeber_pharmazie_und_gesundheit/content-194365.html" target="_blank">Diabetes</a> ebenfalls um fünf Prozent.</p>
<p>Wie nicht anderes zu erwarten, schützt auch ein hohes Maß an  erworbener Intelligenz vor einer Demenz. Rechnerisch wurde das Risiko  hierdurch um 18 Prozent gesenkt. Bei diesem Punkt sind aber keine Ärzte  gefragt, sondern Eltern, Lehrer und Bildungspolitiker, in deren Bereich  häusliche und Schulbildung fallen.</p>
<p>Gefragt sind Ärzte allerdings bei den Themen <a title="Ratgeber Pharmazie und Gesundheit 2010|Gesund werden und gesund bleiben – Wichtige Gesundheitstipps bietet der Ratgeber auf Lifeline.de, dem Gesundheitsportal für Patienten" href="http://www.lifeline.de/cda/krankheiten_a-z/ratgeber_pharmazie_und_gesundheit/content-131038.html" target="_blank">Depression</a> und <a title="Ratgeber Pharmazie und Gesundheit 2009|Gesund werden und gesund bleiben – Wichtige Gesundheitstipps bietet der Ratgeber auf Lifeline.de, dem Gesundheitsportal für Patienten" href="http://www.lifeline.de/cda/ratgeber_pharmazie_und_gesundheit/content-194365.html" target="_blank">Diabetes</a>.  Die Studienautoren weisen deutlich daraufhin, dass das frühzeitige  Erkennen von Depressionen und die schnelle Therapie der Patienten ein  wesentlicher Faktor der Demenzprävention ist. Als zweiten Faktor nennen  sie das frühe Screening auf Glukoseintoleranz und Insulinresistenz als  frühe Zeichen in der Diabetesentwicklung. Das rechtzeitige Gegensteuern  könne ebenso das Demenzrisiko mindern.</p>
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