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Spezielle Schmerztherapie

Unter dem Begriff Schmerztherapie versteht man nicht nur die Behandlung chronischer Schmerzzustände sondern vor allem  die Therapie akuter Schmerzsyndrome (z.B. Bandscheibenvorfall oder Gürtelrose).  Dies soll einer Chronifizierung vorbeugen und eine chronische Schmerzkrankheit verhindern. Ziel ist das Erreichen von Schmerzfreiheit,  um somit eine vollständige Rückkehr in das private und berufliche Leben schnellstmöglichst zu erreichen. Dieses Ziel hat für uns eine besondere Wichtigkeit.

Zu Schmerzkrankheiten zählen u.a.:
• chronische Gesichts- und Kopfschmerzen
(Migräne, Spannungskopfschmerz,Trigeminusneuralgie)
• Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule (auch akute Lumboischialgien)
• Schmerzen des Bewegungsapparates einschließlich Rheumaschmerz
• Krebsschmerzen
• Phantomschmerzen
• postzosterischer Schmerz (nach einer Gürtelrose)
• Morbus Sudeck
• Karpaltunnel-Syndrom
• myofasziale Schmerzen

Wir bieten Therapiekonzepte an, die neben medikamentösen Therapien und  speziellen invasiven Techniken (Blockaden) auch alternative Methoden umfassen:
• Akupunktur auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin
• manuelle Therapie & Tuina
• transkutane Nervenstimulation (TENS)
• Infrarotbehandlung
• extrakorporale fokussierte Stosswellenterapie
• Laserbehandlung (s. unten)

Was ist Laser?
Laser ist – einfach gesagt – künstlich gebündeltes Licht gleicher Wellenlänge. Bei dem Einsatz in der Medizin kommen unterschiedliche Wellenlänge und Energiestärke zur Anwendung. Laser mit hoher Energie werden bei Operationen (Auge; Wirbelsäule) und mit niedriger Energie zur Heilung von Entzündungen und Schmerzen angewendet.

Was bewirkt Laser im Gewebe?
1. Stimulation von Zellproliferation, Verbesserung des Zellstoffwechsels
2. Erhöhung der lymphatischen und venösen Mikrozirkulation
3. Reduzierung der Schmerzwahrnehmung der oberflächlichen Schmerzrezeptoren

Eine Lasertherapie stimuliert wichtige Regulationsprozesse im Körper und hat folgende Wirkungen
• entzündungshemmend
• ödemrückbildend, Beschleunigung des Lymphabflusses
• duchblutungsfördernd
• wundheilungsfördernd
• schmerzstillend

Welcher Laser kommt in unserer Praxis zur Anwendung?
Wir arbeiten mit einem Opton Laser der Firma Zimmer. Dieses Gerät ist in der Energiedichte variierbar und auch in tieferen Gewebeschichten einsetzbar. Es stehen zwei Wellenlängen mit unterschiedlicher biologischer Wirkweise zur Verfügung. Die längere Wellenlänge (980 nm) wirkt schmerzdämpfend, die kürzere Wellenlänge (810 nm) regt die Reparationsvorgänge der Zellen und die Mikrozirkulation an. Beide Wellenlängen werden gleichzeitig eingesetzt.

Wann ist Laserbehandlung sinnvoll?
Die Lasertherapie ist ein sicheres Verfahren, das zur Behandlung von entzündetem Gewebe (Muskeln, Sehnen, Gelenke) wie auch in der Schmerztherapie, bei Verletzungen, schlecht heilenden Wunden und Geschwüren, entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen (Herpes) mit beeindruckendem Behandlungserfolg eingesetzt wird. Eine Lasertherapie kann auch mit Akupunktur kombiniert werden.

Anwendungsgebiete für Lasertherapie
• Verstauchungen
• Entzündungen
• Zerrungen
• Muskelfaserrisse
• Sehnenüberlastungen
• Hämatome
• Ödeme
• Tennisarm
• Lippenherpes
• Achillessehnenentzündungen
• Fersenschmerz mit und ohne Fersensporn
• Wundheilungsstörungen

Behandlungsablauf
Die Laserbehandlung findet in der Regel 2 bis 3 x wöchentlich über 6 – 10 mal statt und dauert jeweils 15 – 20 min. Der sehr energiestarke Zimmerlaser entwickelt je nach Intensität und Hauttyp als Nebeneffekt auch Wärme. Der Laserkopf wird jeweils 7 – 10 Sekunden auf den Trigger- bzw. Schmerzpunkt gehalten. In dieser Zeit wird die tolerable Wärmeschwelle erreicht. Danach wird eine Pause von 5 min. eingelegt. Schmerz und Triggerpunkte werden pro Sitzung jeweils zweimal behandelt.

Übernehmen die Kassen die Kosten?
Die Therapie mit Laser ist keine Kassenleistung. Einzelne Private Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Weitere Informationen:
Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie Berlin
Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzens